Wöchentlicher Kurs · für Behörden & Einsatzkräfte
Law Enforcement
Streetwise Police Academy · SLET™
Worum es geht
Was ist SLET™?
Streetwise Academy Law Enforcement Tactics™ ist mehr als Nahkampf-Training. In das Programm fließt die jahrzehntelange Erfahrung einer großen Zahl von Law-Enforcement-Spezialisten vor allem aus Israel und den USA ein – kombiniert mit den Anforderungen einzelner Dienststellen weltweit, in Deutschland z. B. den Regelungen des UZwG. Wir beweisen damit, dass Polizeiarbeit gleichzeitig extrem effektiv und ethisch einwandfrei sein kann.
Viele Behörden wählen bewusst defensive Namen für ihre Nahkampfprogramme – von den Dienstvorschriften bis zu Kursen wie Defensive Tactics oder Einsatzbezogene Selbstverteidigung. Doch während Du diesen Text liest, trainieren die Bad Guys hart alles, was möglich ist. Funktionierendes Einsatztraining muss deshalb mehr bieten als reine Selbstverteidigung: Es ist ureigene Aufgabe von Polizei und First Respondern, Gefährdungen offensiv zu neutralisieren – so, dass Opfer minimiert werden und trotzdem alle Einsatzkräfte nach dem Dienst gesund am Abendbrottisch sitzen. Entscheidend ist, was drin ist, nicht was drauf steht.
„Trainiere so viel, dass Du nicht töten musst.“
– Imi Lichtenfeld (1919–1998), Begründer des Krav Maga
Class Details
Auf einen Blick
Der Kurs richtet sich an Einsatzkräfte mit Dienstbezug. Alle Eckdaten, Teilnahmevoraussetzungen und die Ausrüstungsliste auf einen Blick.
Art
Law Enforcement Training
Dauer
90 Minuten
Umfang
83 Einheiten / 125 Stunden
Schwierigkeit
Mittelstufe / fortgeschritten
Max. Teilnehmer
16 Personen
Energieverbrauch
400–800 kcal
Sprachen
Deutsch & Englisch
Vorkenntnisse
Routinierter Umgang mit Schusswaffen
Wer darf teilnehmen?
- Polizist*innen
- First Responder*innen
- Notfallmediziner*innen
- Rettungsdienstler*innen
- Ordnungsamtsangehörige
- Katastrophenschutzangehörige
- Personenschützer*innen
Was muss ich mitbringen?
- Lange Hose mit festem Gürtel
- Übungstourniquet
- Individuelles Einsatzequipment
- Glock-Holster
Schutzwesten und Helme stellen wir – diese teuren Ausrüstungsgegenstände musst Du nicht selbst anschaffen.
Das Programm
Die 5 Ziele und 8 Kategorien von SLET™
Die tragenden Elemente orientieren sich an den Zielen moderner Law-Enforcement-Agenturen – vom Londoner MPS über die Pariser Préfecture de Police bis zur Polizei Berlin.
Hinter den fünf Zielen steckt Methodik: Entscheidungen werden im Force-on-Force-Szenariotraining unter realem Stress geübt, damit die Leistung nicht einknickt – wer körperliche Konfrontationen ruhig und kontrolliert bewältigt, bewahrt die Funktion des präfrontalen Kortex länger und entscheidet fundierter. Verletzungen entstehen an drei Fronten: im Training, im Einsatz und beim polizeilichen Gegenüber. Im Training sind unklare Sicherheitsregeln und Fight-Club-Mentalität die Hauptursache – sie treiben nicht nur die Verletzungsrate hoch, sondern halten Beamte auch davon ab, freiwillig teilzunehmen. Genau hier setzen unsere Unterrichtsmethoden an.
Missionsspezifische Taktiken
Einzelne Einsatzkräfte und ganze Teams funktionieren jederzeit reibungslos.
Kompetente Entscheidungen
Taktisch und moralisch richtig – auch unter Stress und ohne Kontakt zu Vorgesetzten.
Weniger Verletzungen
Sichere Methoden statt Fight-Club-Mentalität – auf beiden Seiten.
Vertrauensbildung
Techniken, die auch im Erscheinungsbild human und zurückhaltend sind.
Geringe Einstiegsschwelle
Leicht erlernbar und sicher – Beamte trainieren freiwillig und regelmäßig.
Kategorie 1
LEO Survival & Escape
Zu Boden gebracht zu werden gehört zu den gefährlichsten Lagen im Dienst. Techniken neutralisieren den Angriff und gewinnen die Kontrolle zurück – ohne primär auf Kraft angewiesen zu sein.
Kategorie 2
Weapon Retention
Ein erheblicher Teil der im Dienst getöteten Einsatzkräfte wird mit der eigenen Waffe angegriffen. Entwaffnungsversuche abwehren – stehend und am Boden.
Kategorie 3
Tactical De-escalation
Deeskalation endet nicht bei Worten: dynamische Strategien deeskalieren auch Lagen, die bereits physisch geworden sind – über gewaltarme Kontrollgriffe statt Schlagbetonung.
Kategorie 4
Arrest & Control
Festnahme- und Handfesselungstechniken aus dem polizeilichen Krav Maga (MADOR- & IKF-Protokolle, GST) – aus jeder Position, einzeln und im Team.
Kategorie 5
Tactical Medicine
Nach TECC- und TCCC-Protokollen: Blutungskontrolle, Atemwegssicherung, Schockbehandlung – bis medizinisches Fachpersonal übernimmt.
Kategorie 6
Armed Combat & LEO Tools
Rechtssicherer Umgang entlang des Force Continuum: Pfefferspray, Taser, Baton, Handfesseln, Schilde, Lampen, Einsatzmesser – inklusive des Wechsels zwischen den Mitteln.
Kategorie 7
Tactical & Retention Shooting
Mit den individuellen Dienstwaffen (Glock 17, HK MP5, SIG MCX, Benelli M4): kontrolliert unter hohem Stress, in engen Räumen, mit Verteidigung der eigenen Waffe.
Kategorie 8
LEO Team Tactics
Alle Szenarien auch im Team: klare Rollen zu jedem Zeitpunkt – für den Einsatzerfolg und gegen Unfälle durch Kreuzfeuer oder falschen Fahrzeugeinsatz.
Themen in diesem Kurs
Insgesamt 35 Themenfelder – hier die wichtigsten:
Termine
Termine · 1× pro Woche
Der Law-Enforcement-Kurs läuft wöchentlich. Die Zeiten kommen direkt aus dem Kursplan – hier steht also immer der aktuelle Stand. Dienststellen erhalten auf Anfrage maßgeschneiderte Programme.
Diese Liste zieht sich automatisch aus dem zentralen Kursplan – sie ist also nie veraltet, solange der Plan gepflegt wird. Bei Abweichungen gilt der Glofox-Buchungsplan, er ist die verbindliche Quelle.
Instruktor*innen
Wer Dich unterrichtet
Drei feste Instruktoren, dazu regelmäßig Gast-Instruktoren aus Israel mit Einsatzerfahrung in Polizei- und Spezialeinheiten.
Einblicke
Aus dem Training




Probetraining und Anfragen für Dienststellen
Einzelne Einsatzkräfte steigen über das kostenlose Probetraining ein – sieben Tage lang alle passenden Kurse. Für ganze Dienststellen und Behörden stellen wir das Programm auf Anfrage zusammen, auf Wunsch als Inhouse-Schulung und auf Englisch.




